Freitag, 20. Juni 2014

Der Gewinner der Buchverlosung aus KW24/2014 (Season of Desire)

Das Losschweinchen hat entschieden und der Gewinner der Buchverlosung der Woche zum Buch "Season of Desire" von Sadie Matthews aus dem Fischer Verlag steht fest.

Limes wartet auf seinen Einsatz.

Es wurden 19 Lose geschrieben.

Limes hat sich in Position gesetzt.

Ein Los wurde ausgewählt.





 
Herzlichen Glückwunsch, ANETTE alias MsJinx!
Du hast keine E-Mail Adresse hinterlassen. Melde Dich daher bitte selber bei mir unter es.deh(at)gmx.de.

Es geht auch bereits weiter mit der nächsten Buchverlosung:
Das Blut der Lilie

Donnerstag, 19. Juni 2014

KW25/2014 - Buchverlosung der Woche - Das Blut der Lilie von Jennifer Donnelly

Diese Woche gibt es bei mir wieder ein Buch zu gewinnen! 

Ich verlose den Roman "Das Blut der Lilie" von Jennifer Donnelly.

"Seit ihr kleiner Bruder auf tragische Weise ums Leben kam, ist Andis Herz fest verschlossen. Bis sie das faszinierende Tagebuch einer jungen Frau findet, die einst ebenfalls einen geliebten kleinen Jungen verlor – vor mehr als zweihundert Jahren, in der Französischen Revolution. Andi folgt ihrer Spur bis in die Tiefen der Pariser Katakomben und findet dort schließlich den Schlüssel zu Liebe und Vergebung."  



Selbstverständlich handelt es sich um ein neues und ungelesenes Buch! Es hat jedoch einen Mängelexemplar Stempel im unteren Seitenschnitt.
Das Porto für den Versand übernehme ich. Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich nur an Adressen in Deutschland versende!

Hinterlasst mir hier einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an: es.deh(at)gmx.de wenn ihr in den Lostopf möchtet. Es ist auch möglich hier anonym Kommentare zu hinterlassen, aber auch in diesem Fall muss mindestens ein Name angegeben werden. Pro Person gibt es nur ein Los, bitte macht daher kenntlich, wenn ihr bereits auf einem anderen Weg teilgenommen habt.
Einsendeschluss ist am nächsten Donnerstag um 20 Uhr. Der Gewinner wird im Laufe des Freitags bekannt gegeben.

Wer seine E-Mail Adresse nicht angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten auf die Auslosung folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.

Viel Erfolg! :-)

Mittwoch, 18. Juni 2014

KW25/2014 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Brasilien

Diese Woche möchte ich Euch einmal keinen Einzelfall vorstellen, sondern anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien auf die aktuelle Menschenrechtssituation in diesem Land aufmerksam machen.
Foto: © AI / AF Rodrigues

Zeigen Sie Brasiliens Regierung die gelbe Karte!


Am 12. Juni hat in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 begonnen.

Seit Juni vergangenen Jahres gingen in dem südamerikanischen Land immer wieder Hunderttausende Menschen auf die Straße, um gegen Korruption und die hohen Kosten der WM sowie für ein besseres Gesundheits- und Bildungssystem zu demonstrieren.

Mehrmals wurden die Proteste von der Polizei brutal niedergeschlagen: Sie ging mit Tränengasgranaten, Wasserwerfern und Gummigeschossen gegen friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten vor. Viele Menschen wurden verletzt – und das nur, weil sie ihr Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit wahrgenommen hatten.

„Es ist kein Verbrechen, gegen Missstände zu protestieren, sondern ein Menschenrecht“, sagt Atila Roque, der Direktor von Amnesty International in Brasilien. „Die brasilianische Polizei sollte sich lieber um die Sicherheit der Menschen kümmern, statt mit Gewalt gegen Demonstrantinnen und Demonstranten vorzugehen.“

Im Falle weiterer Proteste während der WM ist die brasilianische Regierung verpflichtet, friedliche Demonstrationen zu ermöglichen.

Werden Sie aktiv und zeigen Sie Brasiliens Regierung die gelbe Karte! Beteiligen Sie sich an der Online-Petition und fordern Sie Präsidentin Dilma Rousseff und Senatspräsident Renan Calheiros auf, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit im Land zu achten und friedliche Demonstrationen auch während der Weltmeisterschaft zuzulassen!

Es gibt eine Online Petition von Amnesty International die hier zu finden ist!


Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zu den Mitmachmöglichkeiten informieren: Mitmachen 

Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.



"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."
(Quelle: Amnesty International)

Dienstag, 17. Juni 2014

Emylia Hall: Mein Sommer am See



Beth erinnert sich nicht gerne zurück an ihre Kindheit.
Seit sie in London lebt und in einer Galerie arbeitet, hat sie die Erinnerung an ihre Sommer in Ungarn nicht mehr zugelassen und auch im Gespräch mit ihrem Vater bei dem sie in Devon aufgewachsen ist, ist dies nie Thema. Ein Sommer als Beth neun Jahre alt war hat alles verändert, denn damals beschloss ihre Mutter Marika nach dem Urlaub nicht mit zurück nach England zu fahren, sondern in ihrer Heimat Ungarn zu bleiben. Jeden Sommer besuchte Beth sie dort, bis sie 16 Jahre alt war, aber dann geschah etwas das alles ändern sollte.
Erneut wachgerufen werden die Erinnerungen, als Beth Post aus Ungarn erhält und sie sich mit den Sommern ihrer Kindheit konfrontiert sieht ...

"Mein Sommer am See" von Autorin Emylia Hall ist nicht ganz die Sommerlektüre, die ich zunächst erwartet hatte. Dieser Roman hat nichts leichtes an sich. In den Beschreibungen der ungarischen Sommer ist immer auch die Schwere durch die Erinnerungen der Hauptfigur Beth zu spüren. Man weiß von Anfang an, dass es ein Geheimnis gibt, das zum großen Bruch geführt hat als Beth 16 Jahre alt war. Der Weg dorthin ist gepflastert mit den Erinnerungen an die Sommer in Ungarn, die jedoch zum größten Teil ohne große Ereignisse verlaufen.
Die größten Probleme hat mir dabei der Schreibstil der Autorin bereitet, da hier nicht chronologisch erzählt wird oder in einzelnen Kapiteln, sondern die Erinnerungen in den Fließtext eingebettet sind. Ich persönlich mag Geschichten die auf mehreren Zeitebenen erzählt sind sehr gerne. Ich hätte es jedoch bevorzugt, wenn hier durch eigene Kapitel und Überschriften einen klare Trennung zwischen Gegenwart und Vergangenheit erfolgt wäre. So wie es hier gelöst ist, hat es meinen Lesefluss ein wenig gebremst und auch die unterschiedlichen Zeitformen fand ich nicht ganz so glücklich gewählt.
Die Figuren wirken leider bis auf die Hauptfigur Beth alias Erzsi recht unnahbar und man erfährt wenig über ihre Gefühle und Beweggründe. Es ist mir daher nicht gelungen mit den Protagonisten mitzufiebern und erst im Nachhinein konnte ich mir so manches erklären.
Die Auflösung empfand ich zwar als überraschend, jedoch emotional nicht ganz nachvollziehbar.
Insgesamt gesehen habe ich "Mein Sommer am See" daher als interessante Unterhaltung empfunden, aber eher kurzweilig als beeindruckend.
Empfehlen kann ich dieses Buch daher nur als leichte Lektüre für zwischendurch, wobei es sich hier aber meiner Meinung nach nicht unbedingt um einen Roman handelt, der ein Urlaubsgefühl auslöst.


So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen: Emylia Hall: Mein Sommer am See

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin finden sich auf der Homepage des btb Verlages.

Montag, 16. Juni 2014

Marie Pellissier: Die tödliche Tugend der Madame Blandel

Im Mittelpunkt der Ereignisse steht die Pariser Hausmeisterin Lucie, die schon seit mehreren Jahrzehnten für Ordnung in "ihrem" Haus sorgt. Selbstverständlich kennt sie alle Bewohner ganz genau und besorgt neben der Post auch für viele die Wäsche und kümmert sich um die Wohnung wenn sie im Urlaub sind. Doch eine Bewohnerin kann Lucie gar nicht leiden und behandelt sie immer sehr von oben herab. Doch um deren Familie willen ist Lucie auch zu Vanessa Blandel immer sehr zuvorkommen und sieht sich auch genötigt alle Spuren eines vermeintlichen Seitenbruchs zu entfernen, bevor der Ehemann etwas merken kann. Aber als eine Leiche aus der Seine geborgen wird, steht auch schon bald die Polizei am Place des Vosges und beginnt unangenehmen Fragen zu Madame Blandel zu stellen. Ob Lucie schafft hier noch ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen?

"Die tödliche Tugend der Madame Blandel" von Autorin Marie Pellissier ist ein sehr ungewöhnlicher Krimi.
Schon die Hauptfigur in Form der aus Portugal stammenden Gardienne - Hausmeisterin - Lucie ist gewöhnungsbedürftig, steckt sie doch überall ihre Nase hinein und sorgt ungewollt für Chaos, obwohl ihr doch nichts ferner liegt. Sie ist eine liebenswerte Person, die jedoch drei auch gerne mal grade sein lässt und sich ein anderes Leben als das am Place des Vosges gar nicht vorstellen kann. So eine Leiche aus der Nachbarschaft und die eigenen Fingerabdrücke in der Wohnung eines Mordopfers können einem den Tag aber ganz schön vermiesen und so bleibt Lucie gar nichts anderes übrig, als selber Ermittlungen anzustellen. Wenn man es mit so einem begriffsstutzigen und vorurteilsbeladenen Ermittler zu tun hat, ist es jedoch auch keine Kunst die Nase vorn zu haben und so ist Lucie der Polizei schon bald einen Schritt voraus.
Gefallen hat mir neben der Figur der Lucie besonders der Humor in der Geschichte. Bildlich vor Augen hatte ich hier Katharina Thalbach in der Rolle der Lucie, auch wenn das optisch vielleicht nicht immer passt. Aber vom Wesen her könnte sie diese Rolle bestimmt perfekt verkörpern.
Leider wird hier sehr viel mit Stereotypen und Vorurteilen gearbeitet und das wurde mir nach einigen Kapiteln etwas zu viel.
Auch wenn ich die Geschichte rund um die Gardienne sehr unterhaltsam fand, hoffe ich doch, dass die Autorin es hier bei einem Einzelband belässt. Eine ganze Reihe in der Art einer Miss Marple fände ich hier zu übertrieben und unglaubwürdig. Aber für sich gesehen kann "Die tödliche Tugend der Madame Blandel" als ungewöhnlicher und humorvoller Krimi überzeugen.
 
So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen: Marie Pellissier: Die tödliche Tugend der Madame Blandel

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin finden sich auf der Homepage des Diana Verlages.


Sonntag, 15. Juni 2014

KW24/2014 - Mein Buchtipp der Woche - Zero Sie wissen, was Du tust von Marc Elsberg

Mein Buchtipp der Woche ist der neue Thriller von Autor Marc Elsberg.
Das Buch trägt den Titel "Zero - Sie wissen, was Du tust" und überzeugt mit einer schlüssigen Geschichte.
Inhaltsangabe des Verlages zu "Zero - Sie wissen, was Du tust":
London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen …

Warum ich dieses Buch empfehlen kann:
"Zero - Sie wissen, was Du tust" von Autor Marc Elsberg greift die Ängste seiner Leser auf und schafft so Spannung aufzubauen, die auf aktuellen Meldungen basiert. Whistleblower, NSA und Datenkraken sind Begriffe die inzwischen auch dem Laien nicht mehr fremd sind und die das Bewusstsein der Internetnutzer doch nachhaltig geprägt haben. Marc Elsberg treibt dies mit "Zero" jedoch noch auf die Spitze, indem Szenarien entworfen werden die zwar aus einem Roman stammen, jedoch nah genug an der Realität sind um richtig beängstigend zu wirken. Die Geschichte wirkt sehr gut recherchiert und stellt nicht nur einseitig die negativen Seiten der Datenüberwachung und des Internets dar, sondern schafft es auch eine Balance zu finden, die neue Technologien nicht nur verteufelt, sondern auch in einen Kontext stellt.
Hauptfigur ist hier eine britische Journalistin, die mehr oder weniger durch Zufall auf eine Story stößt und dadurch erkennt, wie sehr die Internetkonzerne auch schon das Leben ihrer Familie bestimmen. Marc Elsberg hat es dabei sehr gut geschafft die unterschiedlichen Generationen und Meinungen in Form unterschiedlicher Figuren in die Handlung einzubinden und so dem Leser auch ganz unterschiedliche Identifikationsfiguren zu schaffen. 
Schon mit "Blackout" konnte mich der Autor überzeugen, doch bei "Zero" hat er es meiner Meinung nach noch mehr geschafft die Spannungskurve zu halten und den Leser in die Geschehnisse einzubinden.
Empfehlen kann ich "Zero - Sie wissen, was Du tust" an alle Leser die sich für aktuelle technologische Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft interessieren.

Hier kann man das Buch kaufen: Marc Elsberg: Zero - Sie wissen, was Du tust

Weitere Informationen zum Buch und zum Autor gibt es auf der Homepage des Blanvalet Verlages.