Freitag, 22. Februar 2013

KW 08/2013 - Die Leckereien der Woche - Millionärsschnitten

Heute gibt es ein geradezu sündhaftes Rezept von mir. Ich gestehe es, ich bin süchtig nach Millionärsschnitten, seit ich sie einmal probiert habe. Sie sind sehr süß, aber auch verflucht lecker.

Die Menge der Zutaten ist natürlich abhängig von der Größe der Backform. Ich habe etwa 18 Schnitten gebacken in einer Form die ca. halb so groß wie ein Backblech ist.
Dafür habe ich folgende Zutaten verwendet:

Für den Teig:
250 g Mehl
160 g Butter oder Margarine
70 g brauner Zucker

Für die Füllung:
700 g Kondensmilch
80 g Butter oder Margarine
80 g brauner Zucker

200 g Vollmilchschokolade für oben drüber

1.
Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Zucker vermischen. Die Butter in Stückchen dazu geben. Alles mit den Fingen verrreiben und kneten, bis ein Teig entstanden ist.

2.
Eine Backform leicht einfetten.
Den Teig in die Form drücken und glatt streichen (ich empfehle hierzu einen Tortenheber). Den Teig mehrfach mit einer Gabel einstechen.

3.
Den Teig bei 190 ° C ca. 20 Minuten backen bis er schön knusprig ist. Dann in den Form abkühlen lassen.

4.
Die Kondensmilch mit dem Zucker und der Butter in eine beschichtete Pfanne geben und bei mittlerer Hitze und ständigem Rühren zum Kochen bringen. Anfangs fragt man sich, wie denn aus dieser Brühe (siehe Foto) ein leckeres Karamell werden soll, aber es funktioniert!
Die Flüssigkeit muss nun bei geringer Hitze und ohne Deckel ca. 40 - 50 Minuten köcheln. Dabei zwischendurch immer wieder umrühren. Das Karamell ist fertig, wenn es beim Umrühren nicht mehr an die freien Stellen in der Pfanne zurückfließt und hat dann eine schöne brauen Farbe.

5.
Das Karamell gleichmäßig auf dem gebackenen Teig verteilen.



6.
Die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen.
Dann auf dem Karamell verteilen und mit einer Tortenschaufel gleichmäßig bis in die Ecken verteilen.

6.
Die Schokolade fest werden lassen und dann alles in Stücke schneiden. Damit alles richtig fest wird am besten noch kurz in den Kühlschrank stellen.





Guten Appetit!

Wem es zuviel Arbeit ist, das Karamell selber zu machen, der kann auch auf ein Fertigprodukt zurückgreifen. Es gibt gekochte, gezuckerte Kondensmilch auch fertig in Dosen zu kaufen, z.B. von der Marke Milchmädchen. Hier fehlt aber der feine Geschmack der Butter und des braunen Zuckers.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Katie Kacvinsky: Dylan & Gray


Zwei Menschen, so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Doch ohne die Nacht kann es auch den Tag nicht geben und so ergänzen sich auch Dylan und Gray.
In Phoenix, Arizona, treffen sich nun diese beiden, der ruhige Gray und die quirlige Dylan. Auf den ersten Blick könnten sie unterschiedlicher nicht sein, doch Gegensätze ziehen sich auch an. Gray braucht mehr Spontanität und Lebensfreude in seinem Leben und Dylan muss etwas zur Ruhe kommen. Gemeinsam entdecken die beiden was Freundschaft ist, wie Leidenschaft entsteht und wahre Liebe andauert. Aber ist ihre Liebe wirklich von Bestand?

„Dylan & Gray“ von Katie Kacvinsky ist eine romantische Geschichte über die Liebe, wie sie entsteht, wie sie ist und wie sie bleibt. Ich unterschlage hier bewusst diesen merkwürdigen Untertitel, denn es ist mir ein Rätsel, wieso der sein musste. In Original heißt dieses Buch „First comes love“ und dieser Titel passt besonders gut zum Inhalt. Anders als üblich sind die Kapitel hier nicht einfach nur mit Nummern versehen, sondern sie haben Überschriften, die jeweils mit „Erste ...“ beginnen. Es gibt wirklich erstaunlich vieles, das man mit diesem Begriff verbinden kann.
Erzählt wird die Geschichte aus den wechselnden Perspektiven von Gray und Dylan, was alle Ereignisse und Gefühle besonders nachvollziehbar macht. Oft ist in einer Liebesgeschichte nicht so ganz für den Leser erkennbar, warum denn nun genau diese beiden sich lieben und was jeweils am anderen so besonders wirkt. Genau dies herauszustellen ist der Autorin wunderbar gelungen. Dylan ist ein toller Charakter, ein echter Freigeist, dem es absolut egal ist, was andere über sie denken. Gray ist ein Junge, der ein echter Traumprinz sein könnte, wenn er sich nicht manchmal wie ein Idiot aufführen würde. Er hat etwas echtes an sich, das anziehend wirkt und ihn so zu einer tollen Buchfigur macht.
An „Dylan & Gray“ mochte ich besonders die Kleinigkeiten auf die der Blick gelenkt wurde, die Tiefgründigkeit der Figuren und die Momente der Trauer und Freude die man als Leser mit den Protagonisten teilen durfte.
Inhaltlich viel Neues wird hier allerdings nicht geboten. Wer also eine große Geschichte erwartet, abseits der Gefühlswelt der Figuren, der wird wohl nicht ganz auf seine Kosten kommen.
Empfehlen kann ich „Dylan & Gray“ daher insbesondere an jugendliche Leser ab ca. 15 Jahren, die Geschichten von Liebe und Erwachsenwerden mögen.

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen: Katie Kacvinsky: Dylan & Gray

Mittwoch, 20. Februar 2013

KW 08/2013 - Der Menschenrechtsfall der Woche - Hassan Karajah

Ich möchte Euch Herrn Hassan Karajah (29 Jahre alt) vorstellen.

Karte Israel: © Courtesy of the University of Texas Libraries

Die Haftdauer von Hassan Karajah ist bis zum 26. Februar verlängert worden. Der palästinensische Menschenrechtsverteidiger wird bereits seit dem 24. Januar ohne Anklage in Haft gehalten. Er hat seinem Rechtsbeistand gesagt, dass er gefoltert und anderweitig misshandelt werde.
Ein israelisches Militärgericht hat die Haftdauer von Hassan Karajah zwecks weiterer Vernehmungen bis zum 26. Februar verlängert. Bis zum 11. Februar haben die israelischen Behörden dem Menschenrechtler den Zugang zu einem Rechtsbeistand verweigert. Am 12. Februar konnte sein Anwalt ihn dann im Meggido-Gefängnis, wo er derzeit festhalten wird, besuchen.
Der Rechtsbeistand von Hassan Karajah sagte Amnesty International, dass sein Mandant von Angehörigen des israelischen Sicherheitsdiensts (Israel Security Agency - ISA), die seine Verhöre durchführen, gefoltert und anderweitig misshandelt werde. Hassan Karajah habe darüber geklagt, dass man ihn bis zu 14 Stunden am Tag verhöre und seine Arme und Beine während dieser Verhöre in einer schmerzhaften Position an einen Stuhl gebunden seien.
Hassan Karajah sagte seinem Anwalt zudem, dass er zwar Schmerzmittel von den Behörden erhalte, ihm jedoch die Medikamente verweigert werden, die ihm für seine Rückenverletzung verschrieben wurden.

Es gibt eine Urgent Action, die sich für Hassan Karajah einsetzt.
Der Appell richtet sich an den Ministerpräsidenten von Israel 

Schreibt eine E-Mail an: b.netanyahu(at)pmo.gov.il und pm_eng(at)pmo.gov.il


Betreff:
Hassan Karajah

Text:
Sehr geehrter Herr Herr Ministerpräsident,

ich habe durch Amnesty International erfahren, dass der Menschenrechtsverteidiger Hassan Karajah weiterhin in Haft ist und keinen Zugang zu seinen Medikamenten hat.
Dies besorgt mich sehr.

*Ich fordere Sie auf, Hassan Karajah sofort frei zu lassen, sofern er nicht einer international als Straftat anerkannten Handlung angeklagt wird und ein faires Verfahren erhaelt, das internationalen Standards entspricht.

*Ich bitte Sie eindringlich, Hassan Karajah vor Folter und anderen Misshandlungen zu schuetzen und ihm jegliche erforderliche medizinische Behandlung zu gewähren.

Mit freundlichen Gruessen

(Dein Name)

Ihr könnt Euch auf der Homepage von Amnesty International Deutschland noch genauer zur Urgent Action informieren:

Weitere Informationen zu meiner Aktion und den Erfolgen von Amnesty International findet ihr auf der Seite Sehen, Hinsehen, Handeln! meines Blogs.




"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."





(Quelle: Amnesty International)

Dienstag, 19. Februar 2013

Gina Mayer: Morgen wirst du sterben




Moritz und Sophia gehen noch zur Schule und leben mit ihren Eltern in Düsseldorf.

Julie ist gerade zu Hause ausgezogen und fängt bald in Hamburg auf der Schauspielschule an.

Philipp ist selbstständig, hat eine Wohnung gekauft und wohnt in München.

Aber alle haben die gleiche Drohung erhalten: Am 02. Juli sollen sie für eine vergangene Tat zahlen.



"Morgen wirst du sterben" von Autorin Gina Mayer ist ein Jugendthriller im besten Sinne. Viele Bücher die mit diesem Genre beworben werden haben mich leider enttäuscht. Für mich reicht es nicht aus, wenn es sich um jugendliche Protagonisten handelt, dass es dadurch gleich zum Jugendthriller wird. 
In "Morgen wirst du sterben" sind die Figuren im passenden Alter, die Bandbreite reicht von 16 Jahre bis Anfang der 20er. Dazu ist aber auch die Handlung auf Jugendliche abgestimmt. Es ist spannend, aber ohne allzu blutige Szenen oder Serienmörder. Dazu werden noch Themen behandelt, mit denen auch junge Menschen etwas anfangen können und durch die sehr unterschiedlichen Hauptfiguren gibt es genug Identifikationsmöglichkeiten. Erzählt wird hierbei aus unterschiedlichen Perspektiven, die einander abwechseln. Es ist daher gut möglich innerhalb eines kurzen Zeitraumes viel über die Personen zu erfahren. Zwischen den Erzählsträngen der Hauptfiguren gibt es auch noch Kapitel in anderer Schriftart, die zunächst sehr geheimnisvoll wirken und erst später ihren Verfasser offenbaren.

"Morgen wirst du sterben" hat es geschafft mich zu überraschen, ohne dabei ins Unglaubwürdige abzudriften.

Empfehlen kann ich dieses Buch daher uneingeschränkt an alle an Jugendthrillern interessierten Leser ab ca. 14 Jahren. 

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Buch kaufen: Gina Mayer: Morgen wirst du sterben

Montag, 18. Februar 2013

Julie Cross: Sturz in die Zeit




Jackson Meyer ist ein ganz normaler 19jähriger - fast jedenfalls. Denn Jackson hat etwas ganz und gar ungewöhnliches an sich, er kann durch die Zeit springen. Aber Jacksons Sprünge in die Vergangenheit reichen nie lange zurück, sind nur von kurzer Dauer und haben keine Auswirkung auf die Zukunft. Gemeinsam mit seinem Freund Adam versucht er trotzdem seine Fähigkeit zu verbessern und zu erforschen. Seiner Freundin Holly hat Jackson aber nichts davon erzählt, er will ja schließlich nicht als Freak dastehen. Aber als eine Katastrophe passiert und Jackson ungewollt zwei Jahre in die Vergangenheit springt, ist etwas anders als bisher. Jackson kann nicht mehr zurückkehren ...

Ich habe "Sturz in die Zeit" von Julie Cross als Hörbuch gehört. Gelesen wird es von Matthias Koeberlin, der mir in dieser Rolle sehr gut gefallen hat.
Zu Anfang fand ich etwas schwer mich in die Geschichte einzufinden. Es gab so viele offene Fragen und zunächst musste ich mich mit Jackson und seiner Fähigkeit vertraut machen. Nachdem ich mich jedoch daran gewöhnt hatte und auch langsam verstand mit was sich Jackson hier auseinandersetzt, gefiel es mir besser. Zwischendurch hatte ich noch mal leichte Schwierigkeiten mit dem Erzähltempo, da mir die Geschichte ein wenig langatmig vorkam. Es handelt sich hier um eine ungekürzte Lesung, was eine Laufzeit von über 12 Stunden bedeutet. Eine leichte Straffung hätte dem Hörbuch meiner Meinung nach gut getan, da der Mittelteil in dem Jackson in der Vergangenheit stecken bleibt, doch etwas lang geraten ist.
Die Geschichte an sich ist aber sehr interessant und die Figuren haben mir ebenfalls gefallen. Es ist spannend mitzuerleben, wie Jackson nach und nach mehr über sich und seine Fähigkeit erfährt, wird jedoch ein wenig kompliziert, als sich seine Fähigkeiten steigern. Warum das so ist, wird jeder Leser schnell selber erfahren.
"Sturz in die Zeit" ist der erste Teil einer geplanten Trilogie. Das Ende ist daher auch ziemlich offen gehalten. Leider ist noch kein Erscheinungstermin der Folgebände bekannt, was sehr schade ist, da es noch so viele offene Fragen gibt.
Empfehlen kann ich dieses Hörbuch insbesondere an alle Leser/Hörer ab ca. 15 Jahren, die ungekürzte Lesungen mögen und sich für das Thema Zeitreise in einem Jugendbuch interessieren. 

So habe ich bewertet:


Und hier kann man das Hörbuch kaufen: Julie Cross: Sturz in die Zeit

Sonntag, 17. Februar 2013

KW 07/2013 - Mein Buchtipp der Woche - Morgen wirst du sterben von Gina Mayer

Mein Buchtipp der Woche ist diesmal ein Jugendthriller, den ich gerade gelesen habe.

Das Buch heißt "Morgen wirst du sterben" und ist von der deutschen Autorin Gina Mayer.




Inhaltsangabe zu "Morgen wirst du sterben":
Moritz und Sophia gehen noch zur Schule und leben mit ihren Eltern in Düsseldorf.

Julie ist gerade zu Hause ausgezogen und fängt bald in Hamburg auf der Schauspielschule an.

Philipp ist selbstständig, hat eine Wohnung gekauft und wohnt in München.

Aber alle haben die gleiche Drohung erhalten: Am 02. Juli sollen sie für eine vergangene Tat zahlen.



Warum ich dieses Buch empfehlen kann:

"Morgen wirst du sterben" von Autorin Gina Mayer ist ein Jugendthriller im besten Sinne. Viele Bücher die mit diesem Genre beworben werden haben mich leider enttäuscht. Für mich reicht es nicht aus, wenn es sich um jugendliche Protagonisten handelt, dass es dadurch gleich zum Jugendthriller wird. 
In "Morgen wirst du sterben" sind die Figuren im passenden Alter, die Bandbreite reicht von 16 Jahre bis Anfang der 20er. Dazu ist aber auch die Handlung auf Jugendliche abgestimmt. Es ist spannend, aber ohne allzu blutige Szenen oder Serienmörder. Dazu werden noch Themen behandelt, mit denen auch junge Menschen etwas anfangen können und durch die sehr unterschiedlichen Hauptfiguren gibt es genug Identifikationsmöglichkeiten. Erzählt wird hierbei aus unterschiedlichen Perspektiven, die einander abwechseln. Es ist daher gut möglich innerhalb eines kurzen Zeitraumes viel über die Personen zu erfahren. Zwischen den Erzählsträngen der Hauptfiguren gibt es auch noch Kapitel in anderer Schriftart, die zunächst sehr geheimnisvoll wirken und erst später ihren Verfasser offenbaren.

"Morgen wirst du sterben" hat es geschafft mich zu überraschen, ohne dabei ins Unglaubwürdige abzudriften.

Empfehlen kann ich dieses Buch daher uneingeschränkt an alle an Jugendthrillern interessierten Leser ab ca. 14 Jahren. 

Hier kann man das Buch kaufen: Morgen wirst du sterben von Gina Mayer

Weitere Informationen zum Buch und der Autorin finden sich auf der Homepage des Ravensburger Verlages.